Da ja bekanntlich jeder bei schönem Wetter draußen zelten kann, machte sich eine Gruppe der Pfadfinder Großauheim auf, um bei kühleren Temperaturen das Gegenteil unter Beweis zu stellen. Das Ziel war der Zeltplatz „Wirberg“ in Reiskirchen bei Gießen in der Nähe mit einem großen Gelände zum Toben und Spielen. Bei Sonnenuntergang war der Zeltaufbau noch nicht ganz abgeschlossen, aber pünktlich zum Abendessen hatte jeder seinen Schlafplatz erfolgreich bezogen.


Für einige der Kleineren war es das erste Lager und so fielen ihnen sehr schnell die Augen zu, weil der nächste Tag versprach anstrengend zu werden. Nach einer ersten kühlen Nacht waren schon früh die aufgeregten Gespräche der Kinder über den Platz zu vernehmen, die einige Zeit später aufstanden und sich nach dem Anziehen zur Morgenrunde einfinden sollten, um gemeinsam in den Tag zu starten. Mit Frühstück im Magen und Proviant im Gepäck machte die Gruppe sich auf eine Tour durch Gießen. Dort wurde die Stadt erkundet oder das „Elefanten-Klo“ besichtigt und noch einiges mehr bis es am Nachmittag ein Picknick im Botanischen Garten gab. Doch das Highlight des Tages war der Besuch des Mathematikums, wo viele Experimente, Versuch und Rätsel auf die Wölflinge, Jungpfadfinder, Pfadfinder und Rover warteten, um entdeckt zu werden. Selbst so mancher Leiter staunte nicht schlecht.
Im Anschluss daran kehrten die Pfadfinder Großauheim zum Abendessen wieder auf dem Zeltplatz ein. Das regnerische Wetter machte ein Lagerfeuer jedoch auch an diesem Abend unmöglich, so wurde in gemütlicher Runde „Die Werwölfe vom Düsterwald“ gespielt. Bis spät in den Abend versuchten die Bürger mit einem hervorragenden Bürgermeister alle Werwölfe zu enttarnen und zu töten, damit das Dorf wieder sicher war. Dabei offenbarte sich die ein oder andere spannende Überraschung. Jedem konnte man den Spaß deutlich anmerken.


Am Sonntag ging das Herbstlager der Pfadfinder Großauheim schon wieder dem Ende entgegen. Die Zelte wurden abgebaut und während der Morgenrunde suchten alle auf dem Zeltplatz das „Glück der Erde“. Es war lustig mit anzusehen, wo die Kinder den Schatz überall vermuteten. Am Ende wurde er jedoch erfolgreich geborgen und natürlich pfadfinderisch geteilt!
Im alten Pfarrheim angekommen, traten alle sehr zufrieden nach einer Abschlussrunde den Heimweg an, um dort von diesem Abenteuer zu erzählten.